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Blickfelder Festival

Geh nicht in den Wald, im Wald ist der Wald


Ein Stück über das, was wir Diskriminierung nennen


Tabea Martin (CH)

Ich spüre, wie mein Körper langsam erstarrt. Ich bin ausgeschlossen, gehöre nicht dazu, höre Vorurteile. Warum werden die Anderen bevorzugt? Warum werde ich ungleich behandelt? Ist es, weil ich nicht so aussehe und spreche wie die meisten Menschen um mich herum? Und warum ist mein Bauch auf einmal so hart wie ein Brett?!

Das Tanz-Theater Stück «Geh nicht in den Wald, im Wald ist der Wald» behandelt das Thema Diskriminierung. Mit Bewegung und Sprache lässt die Kompanie Bilder entstehen, die zeigen, wie schwierig es ist, über Ausgrenzung zu sprechen. Was für die einen «nur» Spass ist, ist für die Anderen bitterer Ernst. Betreffen tut es uns alle.

Tanzhaus Zürich
65 Min
Deutsch/Englisch (Französisch/Kantonesisch)
Rollstuhlgängig
Internationales Theater-/Tanzprogramm
8+

Vermittlungsangebot:
Im Anschluss an «Geh nicht in den Wald, im Wald ist der Wald» können sich die Schüler*innen tanzend, spielend und fantasierend in einem Workshop mit den Themen des Stücks auseinandersetzen. Wie fühlt sich Ausgrenzung an und warum trifft es nur die einen? Wie bewegt man sich richtig und falsch- gibt es da überhaupt eine Norm? Der Körper wird aufgewärmt, Phrasen aus der Vorstellung werden nachgetanzt, Themen diskutiert, es wird improvisiert und kreiert.

Leitung:
Dominique Cardito, Tanzpädagogin und Tänzerin  /  Benjamin Lindh Medin Tanzpädagoge und Tänzer

Nachgespräch:
Guillaume Guilherme, Tanzvermittler Tanzhaus Zürich

Daten Vermittlungsangebot:
Fr 10.06. / 10:45
Mo 13.06. / 10:45

Dauer:
60 Min

Choreografie:

Tabea Martin

Tanz:

Léa Vinette, Georges Hann, Calvin Ngan, Stanley Ollivier

Musik:

Donath Weyeneth

Kostüme:

Yasmin Attar

Bühne:

Veronika Mutalova

Bühnenbild- und Kostümassistenz:

Myriam Müller

Lichtdesign:

Simon Lichtenberger

Dramaturgie:

Moos van den Broek

Choreografische Assistenz und Vermittlung:

Dominique Cardito

Oeil Extérieur:

Sebastian Nübling

Produktion:

Franziska Ruoss

Foto:

Helen Ree